Feiertage: HIMMELFAHRT


Auferstehung als Himmelfahrt

Die so genannte Reidersche Tafel ist eine der ältesten Darstellungen des Ostergeheimnisses.

Sie ist um 400 n. Chr. gefertigt worden und befindet sich heute im Bayerischen Nationalmuseum in München.

 

Zwei Szenen sind zu sehen:

unten der Gang der Frauen zum Grab, denen ein davor sitzender Engel verkündet: „Er ist nicht hier, er ist auferstanden.“ (Mt 28)

oben die Jünger am Tabor und in den Wolken die Hand Gottes, die Jesus in den Himmel emporzieht. Auferstehung wird hier dargestellt als Himmelfahrt.

 

Auch in den Evangelien wird die Himmelfahrt in einem engen Zusammenhang zur Auferstehung erwähnt. (Mt 28, Mk 16, Lk 24)

 

Anders dagegen in der Apostelgeschichte, wo die Himmelfahrt auf den symbolischen vierzigsten Tag nach Ostern „datiert“ ist, so wie wir es im Kirchenjahr feiern. Dabei steht die Zahl vierzig, wie an anderen Stellen der Bibel auch, für eine abgeschlossene Zeit, hier für den Zeitraum, in dem der Auferstandene den Jüngern erscheint (Apg 1).

 

Katharina Wagner,
(Pfarrbriefservice.de)


Der Bonner Stadtdechant Wilfried Schumacher erklärt die Bedeutung des christlichen Feiertages.

 

Was haben Christi Himmelfahrt und der Vatertag gemeinsam? Der Bonner Münsterpfarrer bringt das Modell eines Raumgleiteres des Deutschen Museums in Bonn in Zusammenhang mit dem Feiertag. Wie genau, zeigt das Video.

 

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